Wer sind wir?

Den Arbeitskreis Feminismus gibt es seit 2008 und bevor wir diese Kampagne starteten, haben wir uns vor allem auf einer theoretischen Ebene mit feministischer Ökonomiekritik beschäftigt.

Dabei ist uns eine gute Diskussionsatmosphäre und ein Gruppenklima, in dem sich alle wohl fühlen, wichtig. Wir engagieren uns in verschiedenen Bündnissen und gehen zusammen zu politischen Aktionen (Demos, Diskussionsveranstaltungen, etc.), wie z. B. zu „1000 Kreuze in die Spree“ oder „Blockupy“. Wir sind international vernetzt, um von der politischen Praxis anderer zu lernen. Wir haben z. B. Kontakte zu feministischen Gruppen in England, Polen, Peru und Bolivien.

Wir sind eine Gruppe von etwa zehn Leuten und sind ungefähr zwischen 21 und Mitte 30 Jahre alt. Der Arbeitskreis ist eine offene Gruppe, all genders are welcome.

Viele von uns hatten die Möglichkeit zu studieren oder studieren noch, andere lohnarbeiten oder müssen sich z. B. mit dem Jobcenter herumschlagen. Unsere Lebensweisen sind unterschiedlich: Manche von uns leben in Hausprojekten, andere alleine, einige übernehmen die Verantwortung für Kinder, andere für Katzen, … Das Gefühl der Überforderung kennen wir alle: Haushalt, renovieren, arbeiten, Freund_innen trösten, sorgen, zuhören, demonstrieren – manchmal wird uns alles zu viel! Wir wollen das Thema Überforderung aber nicht nur als ein persönliches, sondern als ein politisches Thema angehen, das wir sichtbar machen und über das wir eine Diskussion anstoßen wollen.

Feminismus geht alle an und ist für uns eine herrschaftskritische Perspektive und nicht nur eine Interessenvertretung von Frauen. Herrschaftskritisch heißt für uns, dass wir jegliche Herrschaftsform ablehnen, wie z. B. Rassismus, Sexismus oder Kapitalismus und an deren Überwindung arbeiten mit dem Ziel einer befreiten Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt sind.

Der AK Feminismus gehört zu dem herrschaftskritischen Jugendverband Naturfreundejugend Berlin.